Leserbrief an die Torgauer Zeitung von Herrn Dr. Medicus

„Was die Wähler sagen“ ist zu einseitig

Leserbrief von Dr. G. Medicus, veröffentlicht in der LVZ bzw. TZ am 4.9.2019

Die AfD hat bei den Landtagswahlen am 1. September sehr gut abgeschnitten, obwohl man ihr im Vorfeld viele Steine in den Weg legte, rechtswidrig die Liste der wählbaren Kandidaten kürzte und große Gegenaktionen inszenierte. Der bisherige sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig erklärte am Montag, dem 2. September 2018, bei „MDR aktuell“ die hohen Verluste seiner SPD teilweise damit, dass die Wähler eben lieber für die Stärkung der CDU gesorgt hätten, als denen das Feld überlassen zu müssen, die nur Angst schüren könnten. Gemeint war damit natürlich die AfD. Und in der Torgauer Zeitung vom 2.9.2019 auf Seite 2 findet man unter der Ruprik „Was die Wähler sagen“ ausnahmslos Abfälliges über die AfD und andererseits Beglückung darüber, dass die CDU die AfD noch einmal stoppen konnte.

AfD-Wähler kamen bei der Umfrage nicht vor. Aus diesem Grunde halte ich es als AfD-Wähler und analytisch denkender Naturwissenschaftler für angebracht, hiermit noch eine Meinung zum Wahlergebnis mit einem etwas genauerem Blick auf die Realitäten beizutragen:

Die etablierten Parteien sollten langsam merken, dass sich eine wachsende Zahl unserer Bürger nicht vor der AfD fürchtet, sondern dass ihnen die fragwürdige Regierungspolitik der großen Koalition unter Angela Merkel Angst macht und sie deshalb nach Alternativen suchen. Man sollte auch nicht sagen, die Landtagswahlen hätten mit der Bundespolitik nichts zu tun. Die durch die Bundesregierung verursachten oder beförderten Krisen haben immer auch Auswirkungen auf die Länderpolitik. Diese Krisen, im Detail in offiziellen Zeitungen beschrieben, bestehen im Folgenden:

  1. Soziale Verwerfungen: Ein signifikantes West-Ost-Lohn- und Wohlstandsgefälle verärgert die Ostdeutschen. Etwa 2/3 unserer Menschen fühlen sich abgehängt. Man erlebt zunehmende Alters- und Kinderarmut, Mietpreiswucher, Wohnungsnot.
  2. Defizite bei der staatlichen Daseinsfürsorge: Zunehmende Infrastrukturdefizite (Bahn, Straßen, Flughäfen, Energienetze, Datennetze, …). Medizinische Versorgungsengpässe, Pflegenotstand, Bildungsmisere & Lehrermangel, Fachkräftemangel, Vernachlässigung des ländlichen Raumes, Steuer- und Gebührenerhebungen auf Rekordniveau (Bahn, Post, Rundfunk usw.). Durch die Privatisierung originär staatlicher Aufgaben und angestrebte Profitmaximierung verschärfte sich die Lage.
  3. Finanzielle Repression der Bevölkerung: Eurokrise, Eurorettung, Bankenrettung werden seit 2008, dem Jahr der Finanzkrise, ungefragt dem deutschen Steuerzahler aufgebürdet. Deutschland stützt europäische Krisenstaaten nun mit vielen 100 Milliarden Euro.  Früher, z.B. 1910, garantierten die Bankstatuten 3% Zinsen für Spareinlagen, heute wird der deutsche Sparer durch die politisch gewollte Nullzinspolitik der EZB jährlich um etwa 120 Milliarden gebracht. Zusätzlich ereignet sich ein Währungsverfall durch planmäßig voran gebrachte Inflation. Zur Finanzierung bankrotter Euro-Staaten hat die EZB mit deutscher Duldung den Finanzmarkt in den letzten 5 Jahren mit zusätzlich etwa 2 Billionen Euro verwässert.
  4. Ideologiegetriebene Meinungsbildung: Es ist in Mode gekommen, die alten Werte verächtlich zu machen. Es geht heute nicht mehr um die Heimat, sondern vielmehr um die Globalisierung, Multi-Kulti, Allmacht- und Selbstbedienungsmentalität der Politiker, Genderwahn, Ehe für alle, Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit, die Medien üben „freiwillige Selbstzensur“ (einseitige, gefilterte Informationspolitik, „political correctness“), ideologiegetriebene Spaltung der Gesellschaft, Verunglimpfung von Andersdenkenden bis zur Androhung von Berufsverboten, zunehmende Gesinnungsschnüffelei, zunehmende Überwachung der Opposition, Schärfung des Verfassungsschutzes …
  5. Flüchtlingskrise, unkontrollierte Zuwanderung: 2015 löste Angela Merkel eigenmächtig die Flüchtlingskrise aus. Es kam zu schwerwiegenden Folgen: Kriminalitätszunahme, Integrationsprobleme, Vernachlässigung der inneren Sicherheit durch offene Grenzen, Polizeinotstand, kollabierendes Justizwesen, Terrorgefahr, Gettobildung und No-Go-Areas, …, explodierende Kosten. Die Neue Züricher Zeitung bezifferte am 20.11.2017 die jährlichen deutschen Flüchtlingskosten mit bis zu 55 Milliarden (siehe: https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtlingskosten-sind-ein-deutsches-tabuthema-ld.1316333 ).
  6. Ideologiebestimmte De-Industrialisierungspolitik: Ein ideologisch begründeter Klimawandel und eine regelrechte Klimahysterie greifen um sich: Man inszeniert spektakuläre Demonstrationen und schürt Panik: „Es bleiben für die Klimarettung nur noch 12 Jahre!“ Man setzt wider alle Vernunft auf eine ideologiegetriebene Energiewende, es kam zu galoppierenden Energie-Preissteigerungen durch skandalöse Subventionierung der Öko-Strom-Gewinnler. Die Versorgungssicherheit wird dabei aufs Spiel gesetzt. Es wurde der wahnhafte Dieselskandal angezettelt und es werden die deutschen Spitzentechniken und Kernkompetenzen kaputtgeredet. Eine De-Industrialisierung soll der Umwelt helfen, eine „Dekarbonisierung“ wird als Ziel ausgegeben. Viele Menschen fürchten sich jetzt vor einem durchgepeitschten Kohleausstieg und den unklaren Auswirkungen. Auch die Landwirtschaft wird unter Druck gesetzt, nicht nur durch die angedrohten neuen Steuerarten. Auch haben es die Grünen entgegen aller Vernunft durchgesetzt, dass der normalerweise in der Wildnis lebende Wolf wieder in unserer Kulturlandschaft angesiedelt wurde und nun ungehindert Nutztiere reißen darf. Die Presse zeigt dazu sehr oft schockierende Bilder.
  7. Krise der Bundeswehr: Durch Kaputtsparen und Inkompetenz ist die Ausrüstung der Bundeswehr desolat geworden. Fachleute warnen, Deutschland wäre kaum noch fähig zur eigenen Landesverteidigung. Man beteiligt sich aber dennoch weiter an fragwürdigen internationalen Kriegseinsätzen. Ganz oben fehlt es offensichtlich an Führungsqualität und Konzepten für die Bereitstellung einsatzbereiter Waffensysteme. Ungereimtheiten bei der Mittelverwendung sind Gegenstand eines Untersuchungsausschusses. Die Bindung zwischen Bundeswehr und Bevölkerung ist weitgehend verlorengegangen.

Die AfD wird sich im Landtag als starke Oppositionspartei ganz im Sinne ihres Wahlprogrammes um diejenigen Krisenpunkte kümmern, auf welche man in der Landespolitik Einfluss nehmen kann. Vielleicht werden ja die entsprechenden AfD-Anträge, wie in der Vergangenheit des Öfteren auch schon, schließlich zum Wohl der Bevölkerung von den Regierenden doch einmal irgendwann und irgendwie umgesetzt. Da wird die AfD auch nicht böse sein, wenn dann das CDU-Etikett aufgeklebt wird. Die Ausgrenzung und Diffamierung der AfD und ihrer vielen Wähler wird öffentlich zunehmend als undemokratisch kritisiert und wird sich vermutlich bald erledigt haben.

5G – Gesundheits–, Klima–, und Demokratie–Killer!

Die Zeit der Wahlversprechen und der Wahlgeschenke aller Parteien neigt sich dem Ende zu.

Werte Bürger, wie Sie aus Erfahrung wissen, gibt es manchmal leere Wahlversprechen, die nicht realisiert werden, aber es gibt auch Wahlgeschenke, die  noch VOR dem Urnengang geöffnet werden sollten und deren Inhalt sehr genau betrachtet werden muß.

Ein solches Wahlgeschenk ist das Versprechen, nicht nur für einen flächendeckenden Ausbau mit Glasfasernetzen sorgen zu wollen, sondern auch mit einen  5G-Mobilstandart-Ausbau.

Viele Bürger können sicherlich nocht nicht so sehr viel mit dieser, doch toll klingenden Aussage, etwas anfangen.

Was rollt da in Zukunft auf uns zu, bzw. was prasselt da auf uns alle herab!!!???

Die trockenen  technischen Daten des 5G-MOBILSTANDART aktuell für Deutschland:

Frequenzbereiche von 3,4 – 3,7 GHz, mit einer Bandbreite von 400 MHz, wobei 5G nicht gleich 5G ist, denn mittelfristig sind verschiedene und vor allem höhere Frequenzbänder für 5G vorgesehen.

Es ist aber nicht, wie auf dem ersten Blick vermeintlich, eine Weiterentwicklung der 2G-,3G- und 4G Standarts. Die hochfrequenten kurzwelligen Funksignale können zwar mehr Daten in schneller Folge übertragen werden, aber die Reichweite ist geringer und die Material- Gebäudedurchdringung schlechter, so daß viele Funkstationen benötigt werden. Der Bundesverband Glasfaseranschluss schätzt bis zu 1,2  Millionen Antennen.

Das zur Technik, nun zu den Auswirkungen:

Die Installation der 5G-Technik wird gravierend schädigende Auswirkungen, vor allem für unsere Gesundheit, aber auch für das Klima und für die Demokratie, mit sich bringen!

Durch den verkürzten Abstand der Sendeanlagen zu Menschen und Wohnungen können extrem hohe Einstrahlleistungen verursacht werden, denn alle Wohnungen und Lebensbereiche werden zwangsweise durchstrahlt: „Die Umwelt wird in einem Meer künstlicher, gesundheitsschädlicher elektromagnetischer Felder ertränkt.“

So sind Gesundheitsschäden massiv vorprogrammiert: Kopfschmerzen, Konzentrations-und Schlafstörungen, Gefährdung der Fruchtbarkeit bis hin zum Krebsrisiko; denn die Mikrowellen können sich z.B. über die Hautdrüsen in den Organismus mit unkalkulierbaren Risiken einkoppeln.

Bereits 180 Wissenschaftler aus 36 Ländern haben in einem offenen Brief einen AUSBAUSTOPP für 5G gefordert, bis „ potentielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden.“

Die Gefahr gilt selbstverständlich auch für Tiere, insbesondere Kleintiere und Insekten sowie  Pflanzen. Das vielgenannte Bienen-bzw. Insektensterben wird inzwischen auch mit Mobilfunk in Verbindung gebracht, da dieser die Orientierung, wie auch die Kommunikation der Tiere herabsetzt oder außer Kraft setzt. Nun soll ausgerechnet 5G in der Landwirtschaft und Tierhaltung einer breitgefächerten Automatisierung Vorschub leisten, womit ganz besonders der ländliche Raum einer intensiven Funkwellenbelastung ausgesetzt wird.

Versuche laufen schon!

So hat der Bund 6,96 Millionen Euro für den Ausbau des 5G-Mobilfunknetzes in der Lausitz zur Verfügung gestellt, die damit das erste Projekt  -von 5 Pilotregionen in Deutschland-  ist, das im Rahmen des neuen 5G-Förderprogrammes des Bundes, Geld erhält. Die Lausitzer werden sich „freuen“, erst verändert man so mir nichts, dir nichts ihre Arbeits-und Lebensbedingungen und obendrauf gibt es noch eine Ladung künstlicher, hochfrequenter gesundheitsschädlicher Mikrowellen!!!

Aber:

Nicht nur unsere Gesundheit steht sehr ernsthaft auf dem Spiel, auch mit der Explosion des Datenverkehrs steigt der Energie-und Ressourcenverbrauch. Die Rohstoffausbeutung und somit auch die Klimakatastrophe werden beschleunig; denn es geht auch hier um Wachstum und Milliarden Profite.

Letztendlich werden mit diesem 5G-Ausbau, unsere Kommunen von Orten der Demokratie zu überwachten Zonen, da für die Überwachung, unter dem Deckmantel der Sicherheit, der Datenschutz und die Privatsphäre immer mehr aufgehoben werden.

 

Der 5G-Ausbau muss dringend gestoppt werden und hier sind nicht nur die Parteien gefragt, auch sollte dies zu einem gesamtgesellschaftlichen Thema, mit Engagement in den verschiedensten Vereinen, in den Kirchgemeinden, Gewerkschaften, Freundeskreisen  gemacht werden.

Auch sollte sich hier ganz besonders unsere „Greta-Jugend“ engagieren, vielleicht unter dem Motto: „5G-G(reta)“

Viele kluge und auch politisch engagierte Jugendliche habe ich in der Wahlkampfveranstaltung „U-18-Politikergrillen“ in der Kulturbastion Torgau, kennengelernt. Für sie wäre „5G ?“ ein lohnendes Thema, sich aktiv für die Gesundheit, den Klimaschutz und die Demokratie im Komplex, intelligent und mal ohne Straßenprotest, einzusetzen. – Lassen wir uns überraschen!

Hier ein Link zu einem Video zu diesem Thema

Gudrun Petzold

Strelln, 27.08.2019

Großveranstaltung am 23.08.2019 in Eilenburg

Der Direktkandidat zum Sächsischen Landtag (Wahlkreis 35), Renè Bochmann hatte geladen. Tatkräftige Unterstützung brachten aus dem Deutschen Bundestag unsere Abgeordneten Martin Hebner (Bayern), Siegbert Droese (Sachsen) sowie der Landtagsabgeordnete Carsten Hütter (Sachsen) mit ihren kernigen Beiträgen mit. Vor rund 300 Gästen kam auch ein Vater aus Sachsen Anhalt zu Wort, dessen Sohn bei einem Angriff durch Migranten ums Leben kam. Auch wenn dieser Beitrag alle Gäste sichtlich betroffen machte, so zeigte es einmal mehr, welche Folgen die zügellose und unkontrollierte Zuwanderung haben kann, die die Altparteien unserem Land zumuten. Auch der Umgang der staatlichen Behörden sowie der Justiz und deren Strukturen zeigte deutlich, es wird höchste Zeit, dass sich etwas ändert in unserem Lande. Auch in der anschließenden Fragerunde ergaben sich interessante Beiträge – so wurde ganz klar gefragt, ob die AfD für eine Koalition mit der CDU zur Verfügung stehen würde, was mit einem eindeutigen „mit dieser CDU NEIN“ beantwortet wurde. Nicht umsonst ist das Wahlprogramm der AfD mit dem Namen „Regierungsprogramm“ versehen worden. Einige Bürger fragten, wie man dem ganz offensichtlichen Wahlbetrug begegnen könne und warum die CDU wohl verstärkt für die Briefwahl werben würde, ebenso wurde die unrechtmäßige Kürzung der Kandidatenliste der AfD hinterfragt. Unser Kandidat für den Wahlkreis 36, Renè Bochmann ist direkt von der unrechtmäßigen Listenkürzung betroffen und umso wichtiger ist am 01. September die Erststimme für Renè Bochmann – die Zweitstimme AfD – kein weiter so in Sachsen, JETZT ERST RECHT

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