Gestohlene Daten als politische Waffe?

Ein Cyberangriff auf E-Mail-Konten ist kein Kavaliersdelikt und darf nicht zum politischen Selbstbedienungsladen werden. AfD-Mailkonten wurden rechtswidrig gehackt und vertrauliche Daten entwendet und nun stellt sich eine grundlegende Frage:
Wer schützt eigentlich die Betroffenen, wenn gestohlene Informationen anschließend für politische Kampagnen, öffentliche Vorverurteilungen oder mediale Stimmungsmache genutzt werden?

Besonders problematisch wird es, wenn aus einzelnen E-Mails weitreichende Behauptungen abgeleitet, Zusammenhänge verkürzt oder Inhalte falsch dargestellt werden. Wer solche Daten veröffentlicht oder politisch verwertet, trägt Verantwortung für deren Echtheit, Vollständigkeit und Kontext. Das gilt für linke Organisationen genauso wie für CDU-Landtagsabgeordnete und sämtliche anderen politischen Akteure.

Wer Aufklärung durch die AfD fordert, muss auch bei den eigenen Maßstäben bleiben.

Und damit stellt sich eine unbequeme Frage: Was wäre eigentlich, wenn morgen die internen E-Mails und Finanzunterlagen von Stiftungen, Vereinen oder Organisationen aus der linken oder alternativen Szene durch einen Hackerangriff erbeutet würden? Was wäre, wenn daraus einzelne Geldflüsse herausgegriffen, aus dem Zusammenhang gerissen und öffentlich an den medialen Pranger gestellt würden?
Was wäre, wenn aus solchen Unterlagen Verdachtsmomente konstruiert werden, noch bevor unabhängige Stellen die Sachlage geprüft hätten?

Würden diejenigen, die heute mit fremden, rechtswidrig erlangten Daten politisch argumentieren, dann ebenfalls sagen: „Das ist legitim, solange es den politischen Gegner trifft“? Oder würden sie plötzlich Datenschutz, Persönlichkeitsrechte, Quellenschutz und die Unschuldsvermutung einfordern?

Genau darin liegt der entscheidende Punkt: Rechtsstaatliche Grundsätze gelten nicht nur für die politische Seite, die man selbst unterstützt. Ein mutmaßlicher Rechtsverstoß wird nicht dadurch akzeptabel, dass er dem eigenen politischen Lager nützt. Und aus einer gestohlenen E-Mail wird nicht automatisch ein Beweis für ein Fehlverhalten.

Wer solche Daten verbreitet, muss sich deshalb kritische Fragen gefallen lassen:
Sind die Dokumente authentisch? Wurden sie manipuliert oder selektiv veröffentlicht? Ist die Darstellung durch weitere Belege gedeckt? Werden Betroffene mit Vorwürfen konfrontiert, bevor öffentlich über sie geurteilt wird? Und dient die Veröffentlichung tatsächlich der Aufklärung oder lediglich der politischen Beschädigung?

Die entscheidende Frage lautet nicht, wen gestohlene Daten politisch treffen. Entscheidend ist, ob Recht, Wahrheit und Fairness für alle gleichermaßen gelten. Wer heute die Veröffentlichung vertraulicher Daten gegen den politischen Gegner begrüßt, sollte sich überlegen, welche Maßstäbe er morgen für sich selbst einfordert.

Und wer schützt eigentlich die €DU?

Eine weitere Frage drängt sich auf: Wie lange dauert es, bis auch CDU-Abgeordnete oder das Umfeld der CDU Opfer vergleichbarer Cyberattacken werden? Was wäre, wenn interne E-Mails, vertrauliche Gespräche oder sensible Finanzunterlagen plötzlich im Internet auftauchten und anschließend politisch gegen die Christpopulisten verwendet würden?

Und was wäre, wenn solche Veröffentlichungen ausgerechnet zu einem Zeitpunkt kämen, an dem sich die politischen Mehrheitsverhältnisse verändern? Könnte ein solcher Datenskandal dann zum willkommenen Anlass werden, um die CDU als Koalitionspartner endgültig loszuwerden und den Weg für eine Regierung aus Rot-Rot-Grün freizumachen?

Der entscheidende Maßstab bleibt: Cyberangriffe dürfen nicht zum Instrument politischer Machtkämpfe werden. Wer heute die Veröffentlichung gestohlener Daten gegen einen politischen Gegner hinnimmt, muss erklären, warum dieselben Methoden morgen nicht auch gegen die eigenen Reihen eingesetzt werden könnten.

Denn wenn Vertraulichkeit, Datenschutz und rechtsstaatliche Verfahren nur so lange gelten, wie sie dem eigenen politischen Lager nutzen, dann werden sie zu bloßen Lippenbekenntnissen. Der Rechtsstaat darf nicht davon abhängen, wer gerade von einem Datenleck profitiert – und wer dadurch politisch unter Druck gerät.

Wer gestohlene Daten nur dann für einen Skandal hält, wenn sie das eigene Lager treffen, verteidigt keine Transparenz und Demokratie – sondern doppelte Maßstäbe.

28. Kreisparteitag der AfD-Nordsachsen

Am 10.10.2026 fand der 28. Kreisparteitag der AfD-Nordsachsen in Eilenburg statt.
Unter Leitung der beiden Rechtsanwälte Martin Braukmann (MdL) aus dem Kreisverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge und Roland Ulbrich (Stadtrat im Stadtverband Leipzig) wurde der amtierende Vorstand mit Dank und Glückwünschen entlastet und ein neuer Vorstand für die nächste Legislatur gewählt.

Dabei erhielten wir weitere tatkräftige Unterstützung aus dem AfD-Stadtverband Leipzig. Vertreten durch den Vorsitzenden und Mitglied des sächsischen AfD-Landesvorstandes Siegbert Droese (MdEP), dem Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl in Leipzig, Alexander Wiesner (MdL) und den Leiter der Sächsischen AfD-Landesprogramm-Kommission, Christoph Neumannn.
Sowohl Siegbert Droese als auch Alexander Wiesner nutzten vor der eigentlichen Wahl die Gelegenheit für Grußworte an die anwesenden Mitglieder, bevor Alexander Wiesner, als Leiter der Wahlkommission und Christoph Neumann, als Leiter der Mandatsprüfungskommission, ihre Arbeit aufnahmen.
Zu Beginn zeichnete der Vorsitzende MdB Renè Bochmann langjährige Mitglieder, sowie Unterstützer des Wahlkampfes in Sachsen-Anhalt aus und gab gemeinsam mit seinem Stellvertreter Tobias Heller (MdL) einen Rückblick auf die vergangene Verbandsarbeit.
Neben der Eröffnung des Büros der AfD-Nachwuchsorganisation Generation Deutschland (GD) in Eilenburg wurde dabei auch auf die erfolgreiche Unterstützung des Wahlkampfes in Sachsen-Anhalt zurückgeblickt. Ulrich Siegmund dankte in einem Video-Grußwort für die Unterstützung der „Vision 2026“ durch den Kreisverband Nordsachsen.
Den Berichten der Schatzmeisterin, der Mitgliederbeauftragten sowie den Revisoren wurde zugestimmt.

Die Bewerbung um den Vorsitz wurde durch die Gegenkandidatur der Sprecherin des AfD Ortsverbandes Delitzsch und dortigen Fraktionsgeschäftsführererin der Stadtratsfraktion, Ina Wildführ, überrascht. Mit dem Abstimmungsergebnis von 36 zu 24 schenkten die anwesenden Wahlberechtigten erneut dem bisherigen und erneut bestätigtem Vorsitzenden ihr Vertrauen.

Abschließend gab der stellvertretende Landesvorsitzende und Mitglied des Sächsischen Landtags, Ferdinand Wiedeburg, einen kurzen Ausblick auf die Arbeit des Landesvorstands. MdB Renè Bochmann und MdL Tobias Heller ergänzten zusätzlich mit aktuellen Berichten aus dem Deutschen Bundestag und dem Sächsischen Landtag.

Der neue Kreisvorstand setzt sich nach Beschluss nun aus neun Mitgliedern wie folgt zusammen:

Vorsitzender: René Bochmann
stellvertr. Vorsitzender: Tobias Heller
Schatzmeister: Manuela Scherwing
stellvertr. Schatzmeister: Mario Heinze
Mitgliederbetreuer: Jana Kätzmer
Protokollant: Uta Schulzensohn
1. Beisitzer: Ina Wildführ
2. Beisitzer: Lukas Franzke
3. Beisitzer: Steffen Zühlke

Ebenfalls wurden 3 Revisoren für kommende Legislatur gewählt.

Der Vorstand bedankt sich noch einmal recht herzlich bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern, Enrico Gruhne, Lara Scherwing, Arthur Wagner und Mario Essmann, sowie der Veranstaltungsleitung, den unterstützenden Gästen aus Leipzig als auch allen Helfern. Weiterhin bedanken wir uns bei dem Spender für die ausgezeichnete Verköstigung, Herrn Georg Seitz und den Mitarbeitern des Bürgerhauses Eilenburg.

Inside Tagesschau – Zwischen Nachrichten und Meinungsmache

Wie entstehen Nachrichten? Was entscheidet darüber, welche Themen auf die Tagesordnung kommen – und wo verläuft die Grenze zwischen Information und Meinung?

Dies diskutieren Alexander Teske, ehemaliger ARD-„Tagesschau“-Redakteur und Autor, sowie Gunter Weißgerber aus Leipzig.

Unter dem Titel „Inside Tagesschau – Zwischen Nachrichten und Meinungsmache“ geht es um einen kritischen Blick hinter die Kulissen des öffentlich-rechtlichen Nachrichtenjournalismus. Alexander Teske wird aus seiner langjährigen Erfahrung berichten und mit den Gästen darüber diskutieren, wie Nachrichten ausgewählt, gewichtet und präsentiert werden. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen um die Abschaffung der Rundfunkzwangsgebühren oder die nachweislich fehlende Neutralität der Leitmedien ein sicher spannender Abend für alle, die dieses Ungleichgewicht seit Jahren beobachten.

📅 Montag, 28. September 2026
🕖
Beginn: 19:00 Uhr
📍
Thomas-Müntzer-Haus, Altmarkt 17, 04758 Oschatz

Bürgerdialog in Audenhain

Am 1. Oktober 2026 laden wir Sie herzlich zum Bürgerdialog in Audenhain ein.

📍 Meyers Gasthof
Alte Dorfstraße 1, 04862 Audenhain
🕖 Beginn: 19:00 Uhr

Mit dabei sind:
👉 René Bochmann MdB
👉 Karsten Hilse MdB
👉 Mathias Weiser MdB

Kommen Sie vorbei, stellen Sie Ihre Fragen und kommen Sie mit uns persönlich ins Gespräch.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Demokratie darf nicht an der Klassenzimmertür enden

Wenn eine Schulklasse den Sächsischen Landtag besucht, dann geht es nicht um eine Kaffeefahrt und auch nicht darum, den Schülern eine politisch genehme Meinung zu präsentieren. Es geht schlicht um Demokratie. Nun kommt es an unseren sächsischen Schulen – und hier erneut in meinem Wahlkreis an einem Gymnasium –  immer wieder dazu, dass bei diesen Schulausflügen Schüler nicht mit entscheiden können, mit welchen Abgeordneten oder Parteien sie an diesem Tag sprechen dürfen.

Und deshalb stellt sich eine ganz einfache Frage: Warum sollen eigentlich Lehrer allein entscheiden, mit welchem Abgeordneten Schüler ins Gespräch kommen?

Natürlich muss die Schule organisieren. Natürlich tragen die Lehrer die Verantwortung. Aber Schüler sind keine Statisten einer politischen Lehrveranstaltung.
Sie sollen Demokratie erleben, hinterfragen und auch widersprechen dürfen. Gerade ein Gespräch mit einem Abgeordneten, dessen Positionen man vielleicht nicht teilt, kann politisch wertvoll sein. Demokratie bedeutet schließlich nicht, nur diejenigen zu Wort kommen zu lassen, denen man ohnehin zustimmt. Die sächsischen Vorgaben sehen ausdrücklich vor, dass politische Veranstaltungen an Schulen pluralistisch gestaltet und nach den Grundsätzen des Beutelsbacher Konsenses vorbereitet werden. Auch bei Schulfahrten sollen Schülerinnen und Schüler ihrem Alter entsprechend möglichst umfassend in die Vorbereitung einbezogen werden.

Deshalb sollte die Frage nicht lauten: „Welchen Abgeordneten möchte der Lehrer den Schülern vorstellen?“

Sondern:

„Welche politischen Themen interessieren die Schüler – und mit wem möchten sie darüber diskutieren?“ Das wäre gelebte Demokratie.

Denn wer jungen Menschen ständig erklärt, wie wichtig politische Beteiligung ist, ihnen aber gleichzeitig vorgibt, mit wem sie sprechen dürfen und mit wem nicht, sendet ein ziemlich widersprüchliches Signal. Demokratie heißt nicht: Wir entscheiden für euch, was ihr hören dürft.
Demokratie heißt: Wir geben euch die Möglichkeit, euch selbst eine Meinung zu bilden. Gerade Schulen sollten dabei Vorbild sein. Wer Demokratie lehren will, muss Demokratie auch zutrauen.

Deshalb lautet mein Appell erneut an die Schüler in Sachsen und vor allem in meinem Wahlkreis Torgau-Oschatz: Fordert im Rahmen von Abstimmungen und Diskussionen euer Mitspracherecht ein. Sollte dies mit einer schlechteren Note im Nachhinein „honoriert“ werden, wendet Euch gern an mich!

 

Was Sachsen braucht – in Eilenburg!

Was Sachsen nicht braucht – das sind einstürzende Brücken, Gender-Gaga, illegale Masseneinwanderung, Vetternwirtschaft und Steuergeldverschwendung für ideologische Vereine.
Was Sachsen braucht? Sachsen braucht eine familienfreundliche Politik! Sachsen braucht mehr Kinder. Sachsen braucht günstige Energie! Sachsen braucht eine Abschiebeoffensive!
Sachsen braucht eine schlanke Verwaltung! Sachsen braucht mehr Lehrer, mehr Ärzte auf dem Land und Sachsen braucht auch überall ausreichend Krankenhäuser.
Lassen Sie uns über diese Themen diskutieren. Was braucht Sachsen aus Ihrer Sicht? Sagen Sie es unseren Abgeordneten, damit wir Ihre Themen in den Sächsischen Landtag tragen können.
Die beste Gelegenheit dazu ist unsere Veranstaltungsreihe „Was Sachsen braucht …“!

Am 09. September 2026 ab 19 Uhr im Volkshaus Schildau!

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