Dank an die Bürger

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

zuerst ein großes herzliches Dankeschön für das Vertrauen, dass Sie unserer Partei, der AfD, zur Europawahl und auch zur Kommunalwahl entgegengebracht haben.

Ein ermutigendes Ergebnis!

Wir freuen uns, dass Sie sich so zahlreich für die AfD entschieden haben und wir werden uns mit unserem politischen Reformprogramm sehr bemühen, Ihr Hoffen auf politische Veränderungen in Europa und auf kommunaler Ebene größtmöglichst zu erfüllen.

Gemäß Ihrem politischen Willen und Ihrem Auftrag vom 26.05.2019, werden wir auch hier vor Ort für ein starkes Europa der Vaterländer kämpfen und nicht zulassen, das ein Zentralstaat Europa mit einer vermischten Superkultur nach den Vorstellungen von Herrn F. Timmerman/SPD entsteht.

Europäische Kultur und europäisches Erbe sind keine willkürlichen Konstrukte, sondern die Zukunft Europas, für die wir mit Herz und Verstand, um unserer Kinder Willen, streiten.

In Nordsachsen ist unser Kreiverband, unter meiner Führung, das 1. Mal zur Kommunalwahl angetreten und Sie haben sich mit 51.389 Stimmen für uns, die AfD, entschieden.

Wir danken Ihnen!

Mit Ihren Stimmen werden wir als zweitstärkste Kraft am 21.08.2019 das 1. Mal in den nordsächsischen Kreistag einziehen und für Sie, sehr geehrte Bürger Nordsachsens, streiten.

Wir werden „das Ohr an die Masse legen“ und bitte lassen Sie uns Ihre Wünsche und Vorstellungen, Sorgen und Nöte wissen.

Wir werden für SIE da sein!

Lassen wir die Altparteien bis zum Nimmerleinstag stänkern und streiten, ob diese GEGEN UNS oder MIT UNS arbeiten wollen….

Wir aber werden für Sie, liebe Bürger, im demokratischen Sinn arbeiten und gute politische Lösungen für die vielen, in den letzten Jahren gemachten Fehler der Altparteien, finden  –   auch wenn es nicht immer einfach sein wird; dessen sind wir uns bewußt.

Selbstverständlich werden wir uns auch tatkräftig mit unseren eigenen schwerwiegenden politischen Programm einbringen.

DAFÜR haben Sie UNS gewählt und wir wollen Sie nicht enttäuschen, aber wir hoffen auch auf Ihre aktive Unterstützung.

Wir freuen uns über eine neue gemeinsame Politik in Ihrem Interesse!

Am Ende der Legislaturperiode steht IHR Urteil.

„ Wir schaffen das! „

Ihr
Rene Bochmann
Kreisvorsitzender
AfD Kreisverband Nordsachsen

Erstes Arbeitstreffen der neu gewählten Stadträte

Danke Eilenburg für das hervorragende Wahlergebnis der AfD für den Stadtrat Eilenburg:

Bei den Kommunalwahlen am 26. Mai 2019 gab es folgendes Ergebnis:

AfD: 21,5 %
CDU: 20,3 %
FW Eilenburg: 15,3 %
SPD: 13,9 %
Die Linke: 13,0 %
Freigeister: 8,9 %
Bündnis 90/Die Grünen: 5,1 %

Das Eilenburger Stadtfest war noch nicht ganz vorbei, da trafen sich die drei frisch gewählten Stadträte für Eilenburg gleich  zur ersten Sitzung. Am Sonntag, den 16.06.2019 wurde nach intensiver Beratung die „AfD-Fraktion im Stadtrat der Großen Kreisstadt Eilenburg“ gegründet. Zum Fraktionsvorsitzenden wurde Herr Matthias Erler einstimmig gewählt. Ebenso einstimmig wurden der erste Stellvertreter Herr Ferdinand Wiedeburg sowie der zweite Stellvertreter Herr Maiko Lemm gewählt. Man ist sich einig, dass die AfD bei der Wahl zum Stadtrat der klare Wahlsieger war und dies nur eines bedeuten kann. Es ist der klare Wählerauftrag und somit eine eindeutige Verpflichtung den Eilenburgern und Eilenburg gegenüber. Noch im Juli wird die erste Stadtratssitzung sein, die als konstituierende Sitzung gilt. Ab jetzt redet die AfD mit, ab jetzt wird genau hin geschaut.

Kommentar zur Europa- und Kommunalwahl am 26.05.2019

Kommentar zur Europa- und Kommunalwahl am 26.05.2019

Dr.rer.nat. Günther Medicus, AfD Torgau

Die großen Stimmenanteile für die AfD sind die Antwort der Bevölkerung auf die fragwürdige Regierungspolitik der sogenannten „Volksparteien“ CDU und SPD in den Jahren nach der Finanzkrise ab etwa 2008.

Der Landesvorstand der AfD hat sehr zutreffend analysiert, dass die Wende 1989 für die meisten Ostdeutschen trotz des Wegbrechens ihrer Arbeitsplätze zunächst eine große Hoffnung war. Tatkräftig und strebsam, wie der Sachse von Natur aus ist, hatten es die meisten verstanden, sich in die neuen Lebensbedingungen und die neue Arbeitswelt hineinzufinden. Sehr viele hatten es auf sich genommen, ihren Lebensunterhalt unter oftmals harten Bedingungen, z.B. als Langstreckenpendler, im Westen zu verdienen. Viele konnten sich dadurch etwas aufbauen und ihre Lebenssituation im Vergleich zu früher verbessern.

Aber seit etwa 10 Jahren sorgt die schwarz-rote Regierung dafür, dass die Politik zunehmend als bedrohlich für das Land und das Wohlergehen der Bevölkerung empfunden wird. Es gibt heute viele internationale und nationale Krisen, aber die Regierung löst keine einzige, ja, zum Teil schafft sie diese erst und verschärft sie noch, um die Krisen dann für die eigenen machtpolitischen Interessen zu nutzen. Und man stellte die Globalisierung über die Interessen der eigenen Bevölkerung.

Welche Krisenpunkte beunruhigen nun unsere sächsische Bevölkerung?

  1. Soziale Verwerfungen: Ein signifikantes West-Ost-Lohn- und Wohlstandsgefälle verärgert die Ostdeutschen. Etwa 2/3 unserer Menschen fühlen sich abgehängt. Man erlebt zunehmende Alters- und Kinderarmut, Mietpreiswucher, Wohnungsnot, Steuer- und Gebührenerhebungen auf Rekordniveau (Bahn-, Post-, Rundfunkgebühren …).
  2. Finanzielle Repression der deutschen Bevölkerung: Eurokrise / Eurorettung / Bankenrettung werden dem deutschen Steuerzahler aufgebürdet. Deutschland stützt bzw. bürgt für ESF und ESM mit vielen 100 Milliarden Euro. Früher, z.B. 1910, garantierten die Bankstatuten 3% Zinsen für Spareinlagen, heute wird der deutsche Sparer durch politisch gewollte Nullzinspolitik der EZB jährlich um etwa 120 Milliarden gebracht. Die Folge sind u.a. Rentenprobleme und drohende Altersarmut. Zusätzlich ereignet sich ein Währungsverfall durch planmäßig voran gebrachte Inflation. Zur Finanzierung bankrotter Eurostaaten hat die EZB hat den Finanzmarkt in den letzten 5 Jahren schon mit etwa 2 Billionen Euro geflutet. Zusätzlich zu dem Euro-Rettungsfonds schlägt die SPD jetzt noch vor, mit deutschen Zahlungen einen neuen europäischen Sozialfonds zu begründen.
  3. Ideologiegetriebene Meinungsbildung: Es ist in Mode gekommen, die alten Werte verächtlich zu machen, ein Werte-Verfall ist die Folge. Es geht heute um Globalisierung, Multi-Kulti, Allmacht- und Selbstbedienungsmentalität der Politiker, Genderwahn, Ehe für alle, Bedrohung der Meinungs- und Pressefreiheit, staatlichen Einfluss auf die Medien durch „freiwillige“ Selbstzensur, einseitige, gefilterte Informationspolitik, „political correctness“, ideologiegetriebene Spaltung der Gesellschaft, Hetzjagd auf Andersdenkende und deren ständige Verunglimpfung, Androhung von Berufsverboten, zunehmende Gesinnungsschnüffelei, zunehmende Überwachung der Opposition, Schärfung des Verfassungsschutzes, …
  4. Defizite bei der staatlichen Daseinsfürsorge: Zunehmende Infrastrukturdefizite (Bahn, Straßen, Flughäfen, Energienetze, Datennetze, …). Medizinische Versorgungsengpässe, Pflegenotstand, Bildungsmisere & Lehrermangel, Fachkräftemangel, Vernachlässigung des ländlichen Raumes … Die Privatisierung originär staatlicher Aufgaben und angestrebte Profitmaximierung verschärfen die Lage.
  5. Flüchtlingskrise – unkontrollierte Zuwanderung: 2015 löste Merkel, sich selbst ermächtigend, die Flüchtlingskrise aus. Es kam zu schwerwiegenden Folgen: Integrationsprobleme, explodierende Kosten, Vernachlässigung der inneren Sicherheit durch offene Grenzen, Polizeinotstand, kollabierendes Rechtswesen, Kriminalitätszunahme, Terrorgefahr, Gettobildung und No-Go-Areas …

Die Neue Züricher Zeitung bezifferte am 20.11.2017 die jährlichen deutschen Flüchtlingskosten mit bis zu 55 Milliarden (Quelle:  https://www.nzz.ch/meinung/kommentare/die-fluechtlingskosten-sind-ein-deutsches-tabuthema-ld.1316333 ).

  1. Eine abenteuerliche Außen- und Militärpolitik: Deutschland unterstützt bedingungslos eine imperiale westliche Politik, Kriegshysterie, Handelssanktionen gegen Rußland und eine Nato-Truppenpräsenz im Baltikum unter deutscher Führung. Durch Kaputtsparen und Inkompetenz ist die Ausrüstung der Bundeswehr desolat geworden: Deutschland ist kaum noch fähig zur eigenen Landesverteidigung. Man beteiligt sich aber dennoch an fragwürdigen internationalen Kriegseinsätzen. Ganz oben fehlt es an Führungsqualität und Konzepten für die Bereitstellung einsatzbereiter Waffensysteme. Die Bindung zwischen Bundeswehr und Bevölkerung ist durch die Aussetzung der Wehrpflicht weitgehend verlorengegangen.
  2. Ideologiebestimmte Umwelt- und De-Industrialisierungspolitik: Ein ideologisch begründeter Klimawandel und eine regelrechte Klimahysterie greifen um sich: Man inszeniert spektakuläre Demonstrationen und schreit voller Panik herum: „Es bleiben für die Klimarettung nur noch 12 Jahre!“ Man setzt wider alle Vernunft auf eine ideologiegetriebene Energiewende. Es kommt zu galoppierenden Energie-Preissteigerungen durch eine skandalöse Subventionierung der Öko-Strom-Gewinnler. Die Versorgungssicherheit wird dabei bedenkenlos aufs Spiel gesetzt. Es wird der Dieselskandal angezettelt, der fleißige Pendler und Handwerker fühlt sich bedroht und es werden die deutschen Spitzentechniken und Kernkompetenzen kaputtgeredet. Eine De-Industrialisierung soll der Umwelt helfen, eine völlige „Decabonisierung“ wird als Ziel ausgegeben. Auch die Landwirtschaft wird unter Druck gesetzt. Z.B. haben die Grünen es entgegen aller Vernunft durchgesetzt, dass der normalerweise in der Wildnis lebende Wolf wieder in unserer Kulturlandschaft angesiedelt wurde und nun ungehindert Nutztiere reißen darf. Die Presse zeigt dazu sehr oft schockierende Bilder.

Wie analysieren nun die sogenannten Volksparteien ihre Stimmverluste?

Sie reden sich bezüglich ihres schlechten Abschneidens bei der Wahl jetzt damit heraus, dass sie den Klimawandel in ihren Wahlprogrammen unterschätzt hätten. Sie können oder wollen nicht erkennen, dass die Grünen schon längst das gesamte von der Klimaideologie überzeugte Wählerpotential hinter sich geschart haben. Die etablierten Parteien wollen sich nicht eingestehen, dass sie die arbeitende Bevölkerung und die Normalbürger enttäuscht haben, indem sie es versäumten, sich der Lösung der oben genannten Krisenpunkte 1 bis 7 im Einzelnen zu widmen. Was nützen nun solch hohle Maßnahmen, wie Einberufung eines Klimakabinettes und die Forderung nach einer zusätzlichen CO2-Steuer? Der Wähler fürchtet sich angesichts solcher Aktivitäten nur noch mehr vor der weiteren Zerstörung der wirtschaftlichen Grundlagen Deutschlands und dem damit einhergehenden Wohlstandsverlust.

Alle ideologiebasierten Regime scheiterten über kurz oder lang und wir alle kennen noch das ruhmlose Ende der sozialistisch geprägten DDR. Die selbsternannten „Klimaretter“ berufen sich heute auf Tausende von „Wissenschaftlern“, welche die Grundlagen für die Klimarettung sauber herausgearbeitet hätten. Auch der DDR-Sozialismus wurde von einer Heerschar hochrangiger marxistisch-leninistischer „Wissenschaftler“ getragen, die aber schließlich alle an der Realität scheiterten. Das eigentlich Tragische war, dass am Ende ihrer Laufbahn die Volkswirtschaft völlig ruiniert war. Die gleiche Konsequenz ist zu befürchten, wenn es den „Klimarettern“ tatsächlich gelingen sollte, ihre kruden ideologischen Vorstellungen in der Praxis ungehindert durchzusetzen.

Die AfD scheut sich nicht, die wirklichen Krisenpunkte beim Namen zu nennen und sie muss auch keine Rücksichten auf solch machtbesessene Globalisierungsvertreter wie Merkel oder die SPD-Oberen nehmen. Wenn es einmal geänderte Machtstrukturen geben sollte, wird die AfD versuchen, die Politik zu reformieren, um die oben genannten Krisenursachen zu beseitigen. Das wissen unsere Wähler.

Leider haben wir das Problem, dass die AfD zu wenig aktive Unterstützer hat und nicht einmal alle errungenen Mandate besetzen kann. Wie Landeschef Jörg Urban ganz zutreffend sagte, würden sich mögliche Bewerber oft nicht zur Wahl stellen, weil sie berufliche Nachteile und Diffamierungen befürchteten, wenn sie als parteilose Kandidaten auf den AfD-Listen antreten. Solch ein erschreckendes Beispiel wurde in der LVZ/TZ vom 31.Mai 2019 geschildert. Gegen die Bibliotheksleiterin der Hochschule für Bildende Künste in Dresden, welche für die AfD in Meißen kandidiert hatte, wurde von radikalisierten Studenten eine Besetzungsaktion durchgeführt, um sie von ihrem Arbeitsplatz zu vertreiben und ihre Entlassung zu erzwingen.

Persönlich bedauere ich es sehr, mich selbst mit fast 78 Jahren nicht mehr zur Ausfüllung eines Mandates in der Lage zu sehen, aber ich hoffe trotzdem auf eine neue „Wende“.

Ein Nachwort zur Wahl des Stadtrates Torgau

Ein Nachwort zur Wahl des Stadtrates Torgau

 

Die AfD ist aus dem Stand von Null auf 18,2 % zum ersten Mal in den Stadtrat Torgau eingezogen. Das ist ein stolzes Ergebnis, erst Recht für den erstmaligen Einzug in das Stadtparlament. Mit einem hohen Stimmenvorsprung  haben wir das mit großem Abstand beste Ergebnis der Kandidaten aller Parteien erzielt. Ein Traumergebnis für die AfD, ein Albtraum für die Altparteien. Dafür möchten wir, Dieter und Lilianna Glimpel, uns bei den vielen Wählern bedanken, die uns ihre Stimme gegeben haben in der Hoffnung auf eine politische Veränderung. Die Altparteien müssen nun anerkennen, dass die AfD fest in der Bürgerschaft verankert ist.

Unsere kleine Fraktion wird das Mögliche tun und baut dafür weiter auf die Unterstützung ihrer Wähler, hoffen aber auch auf weitere politische Unterstützung. Die ist uns in jedem Fall sicher, wenn die AfD zur Landtagswahl im September ein mindestens ebenso gutes Ergebnis erreicht.

Darum bitte wir Sie, geben Sie Ihre Stimme unserer Direktkandidatin Gudrun Petzold für einen politischen Aufbruch nicht nur in unserer Stadt, sondern auch in unserem Land.

Leserbrief von Dieter Glimpel, Torgau: Eine etwas andere Sicht zum Klimawandel

Eine etwas andere Sicht zum Klimawandel

Seit Kurzem gibt es einen neuen Aspekt in der Diskussion um den Klimawandel. Da wurde doch tatsächlich im Auftrag des Umweltbundesamtes eine Studie mit dem Titel „Gendergerechtigkeit als Beitrag zu einer erfolgreichen Klimapolitik: Forschungsreview, Analyse internationaler Vereinbarungen, Portfolioanalyse“ angefertigt. Dort werden so fundamentale Dinge angesprochen wie der unterschiedliche Energieverbrauch der Geschlechter im Haushalt. Nach 150 Seiten kommt die Studie zu dem Schluss, dass sowohl eine ambitionierte Klimapolitik als auch eine Politik zur Geschlechtergerechtigkeit  tiefgreifende Transformationen erfordern. Wie diese gestaltet werden können, um beiden eng miteinander verknüpften Zielen gerecht zu werden, ist eine drängende Frage und müsste Gegenstand einer gesonderten Untersuchung sein. Soweit die Studie.

Da drängt sich der  Eindruck auf, dass der Weltklimarat in seinen Prognosen die Gendertheorie als entscheidenden Faktor beim Klimawandel leichtfertig übergangen hat. Also wären doch Zweifel an seinen Prognosen angebracht. Vielleicht deckt das Umweltbundesamt in Zukunft noch weitere solcher gravierender Versäumnisse auf. Die Fachwelt ist schon ganz gespannt. Wie Ernst soll man den Klimawandel nehmen, wenn die Bundesregierung eine solche Studie beauftragt. Das frage nicht nur ich mich.

Aber ich will mich als Laie nicht weiter zu fachlichen Aspekten äußern, die selbst bei Klimaexperten umstritten sind, doch man kann sehr wohl aus der Erfahrung etwas dazu sagen, wie genau solche hoch komplexen Prognosen sind, bei denen schon geringe Abweichungen in den Grundlagenparametern enorme Auswirkungen auf die Genauigkeit haben, was im Übrigen auch selbst von der Wissenschaft eingeräumt wird.

So können die fünf Wirtschaftsweisen noch nicht einmal eine zutreffende jährliche Wachstumsprognose für unsere gesamtwirtschaftliche Entwicklung stellen. Der Wetterdienst ist nicht in der Lage, eine verlässliche Prognose für einen längeren Zeitraum als zwei Wochen zu machen. Auch die Prognosen des Club of Rome in seiner Aufsehen erregenden Studie „Grenzen des Wachstums“ aus dem Jahre 1972 haben sich so nicht erfüllt. Und gerade die komplizierte, langfristige Prognose zum Klima im Jahr 2100  soll die Mutter der Genauigkeit sein. Diese Frage sollte sich Jeder stellen, der ernsthaft über den Klimawandel diskutiert. Es ist Keinem geholfen, wenn die Experten in 30 Jahren vielleicht sagen, sorry, wir haben uns eben geirrt

Ich bezweifle nicht den Einfluss des Menschen auf das Weltklima, aber ich bezweifle die Mainstream-Prognose von Politik und Medien als absolutes Dogma, denn eine wichtige Komponente berücksichtigt die Klimaprognose tatsächlich nicht, den menschlichen Erfindergeist.

Was derzeit der Debatte um den Klimawandel nach meiner Meinung am meisten schadet, ist die überwiegende ideologische Prägung dieser Debatte. Mit ideologischen Auseinandersetzungen löst man kein Problem, dazu braucht es Sachlichkeit und darum sollten sich alle bemühen.

 

Dieter Glimpel

Torgau

 

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